Platform License
Auch bekannt als: Plattform-Lizenz, License, Vertrag B
Die Platform License ist Vertrag B im Geschäftsmodell von netzstrategen: die jährliche Lizenz für Technologie und Plattform. Sie hält die AI Operations technisch am Laufen — unabhängig von Beratung und Projekten. Dieser Eintrag erklärt, was die Lizenz enthält, warum Kund:innen eigene AI-Accounts halten und wie das Modell Lock-in vermeidet.
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Inhalt
- Was ist die Platform License?
- Was ist inbegriffen: Plattform, Lizenz und Updates
- Abgrenzung zu Service Retainer und Project Fees
- Warum Kund:innen eigene AI-Accounts halten
- Swappability: kein Vendor Lock-in
Was ist die Platform License?
Die Platform License ist eine jährliche Lizenzvereinbarung. Sie deckt die Technologie ab, auf der die AI Operations eines Unternehmens laufen. Vertrag B heißt sie, weil sie einer von drei unabhängigen Verträgen ist.
Das Modell trennt Technologie bewusst von Beratung. Der Service Retainer (Vertrag A) liefert Menschen und Methoden. Die Platform License (Vertrag B) liefert die technische Grundlage. Die Project Fees (Vertrag C) liefern den Einstieg.
Der Jahresrhythmus passt zum Inhalt. Eine Plattform braucht Stabilität, Wartung und planbare Weiterentwicklung. Ein Jahresvertrag gibt beiden Seiten diesen Rahmen.
Die Merkformel des Gesamtmodells lautet: C → entry, A → partnership, B → keeps running. Die Platform License ist das “keeps running” — sie sorgt dafür, dass aufgebaute Systeme nicht stehen bleiben.
Was ist inbegriffen: Plattform, Lizenz und Updates
Die Platform License bündelt drei Bestandteile. Zusammen ergeben sie eine betriebsbereite technische Basis. Kein Bestandteil muss separat verhandelt werden.
- Plattform: die technische Umgebung, in der Workflows, Agents und Cockpits der AI Operations laufen.
- Lizenz: das Nutzungsrecht für die aufgebauten Systeme und ihre Komponenten.
- Updates: laufende Aktualisierungen — neue Modellversionen, Sicherheits-Patches, Verbesserungen an Workflows und Oberflächen.
Gerade die Updates sind der unterschätzte Teil. Die AI-Landschaft ändert sich in Monatszyklen. Eine Plattform ohne Update-Pfad veraltet schneller, als die meisten Projekte dauern.
Die Lizenz stellt deshalb sicher, dass der Betrieb mit der Entwicklung Schritt hält. Neue Modelle fließen ein, ohne dass jedes Mal ein neues Projekt nötig wird. Das unterscheidet eine lizenzierte Plattform von einer einmalig gebauten Lösung.
Abgrenzung zu Service Retainer und Project Fees
Drei Verträge, drei Aufgaben. Die Platform License beantwortet die Frage: Worauf läuft das alles? Die anderen beiden Verträge beantworten andere Fragen.
- Service Retainer (Vertrag A): monatliche Pauschale für Consulting und Operations. Er beantwortet: Wer entwickelt den Betrieb weiter?
- Platform License (Vertrag B): jährliche Lizenz für Technologie und Updates. Sie beantwortet: Worauf läuft der Betrieb?
- Project Fees (Vertrag C): modulare Fixpreise für Kickstart, Workshops und Expansion Sprints. Sie beantworten: Wie fängt das an und wie wächst es punktuell?
Alle drei Verträge stehen für sich. Niemand muss die Plattform lizenzieren, um einen Workshop zu buchen. Niemand muss einen Retainer abschließen, um die Lizenz zu halten.
In Step 5 der Customer Journey treffen Retainer und Platform License typischerweise zusammen. Die Lizenz hält die Systeme am Laufen, der Retainer entwickelt sie weiter. Diese Kombination ist üblich, aber keine Pflicht.
Warum Kund:innen eigene AI-Accounts halten
Ein zentrales Prinzip der Platform License: Kund:innen halten ihre eigenen AI-Accounts. Die Verträge mit den Modellanbietern laufen direkt zwischen Unternehmen und Anbieter. netzstrategen sitzt nicht als Zwischenhändler in der Mitte.
Das hat einen einfachen Grund: Token-Transparenz. Wer den eigenen Account hält, sieht jeden Verbrauch und jede Rechnung selbst. Es gibt keinen versteckten Aufschlag auf AI-Nutzung und keinen Margin-Schwund durch Weiterverkauf.
Die Rolle von netzstrategen ist dabei klar definiert. netzstrategen hilft, weniger Tokens zu verbrauchen — durch effiziente Workflows, passende Modellwahl und sauberes Prompt-Design. Der Anreiz liegt auf Effizienz, nicht auf Volumen.
Dieses Setup verändert das Vertrauensverhältnis. Ein Anbieter, der an jedem Token mitverdient, empfiehlt mehr Verbrauch. Ein Partner ohne Token-Marge empfiehlt den sparsamsten Weg.
Die Platform License liefert Technologie ohne Abhängigkeit: eigene AI-Accounts, volle Token-Transparenz und Systeme, die sich jederzeit umziehen lassen.
Swappability: kein Vendor Lock-in
Das zweite Prinzip heißt Swappability: Komponenten lassen sich austauschen. Modelle, Anbieter und Werkzeuge sind in der Plattform so eingebunden, dass ein Wechsel möglich bleibt. Kein Baustein zementiert eine Abhängigkeit.
Das gilt zuerst für die AI-Modelle selbst. Wird ein neues Modell besser oder günstiger, lässt es sich einsetzen. Die Workflows und Engagement Steps bleiben bestehen — nur der Motor wird getauscht.
Es gilt aber auch für netzstrategen selbst. Weil Kund:innen die Accounts halten und die Systeme dokumentiert sind, bleibt die Plattform übergabefähig. Die Zusammenarbeit trägt sich über Qualität, nicht über technische Fesseln.
Lock-in-Vermeidung ist damit kein Marketing-Versprechen, sondern Architektur. Sie steckt in der Vertragsstruktur, in der Account-Hoheit und im Aufbau der Systeme. Genau das macht die Platform License zu einem Vertrag, den Unternehmen guten Gewissens jährlich verlängern.
Häufige Fragen zur Platform License
Warum läuft die Platform License jährlich und nicht monatlich?
Weil Technologie einen anderen Rhythmus hat als Beratung. Eine Plattform braucht planbare Wartung, Update-Zyklen und Stabilität. Der Jahresvertrag gibt diesen Rahmen — der Service Retainer bleibt davon unabhängig monatlich.
Gehören die AI-Accounts netzstrategen oder dem Unternehmen?
Dem Unternehmen. Kund:innen schließen ihre Verträge mit den Modellanbietern direkt ab und sehen jeden Token-Verbrauch selbst. netzstrategen optimiert den Verbrauch, verdient aber nicht daran mit.
Was passiert mit der Plattform, wenn die Zusammenarbeit endet?
Die Systeme bleiben übergabefähig. Eigene Accounts, dokumentierte Workflows und austauschbare Komponenten sorgen dafür, dass nichts verloren geht. Swappability ist Teil der Architektur, nicht eine Ausnahme.
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